Jobcenter
Großübung der Polizei am Jobcenter-Standort Andernach

Großübung der Polizei am Jobcenter-Standort Andernach

Großübung der Polizei am Jobcenter-Standort Andernach

Am Standort Andernach des Jobcenters Landkreis Mayen-Koblenz fand am 29. September 2026 eine groß angelegte Sicherheits- und Einsatzübung der Polizeiinspektion Andernach statt. Im Rahmen des regelmäßigen Austauschs zwischen dem Jobcenter und der Polizei entstand die Möglichkeit, den Standort für eine realitätsnahe Einsatzübung zu nutzen und verschiedene Einsatzszenarien unter den tatsächlichen örtlichen Gegebenheiten zu erproben.

Regelmäßige Großübungen dieser Art finden in unterschiedlichen öffentlichen Einrichtungen und Gebäuden statt. Sie ermöglichen es den Einsatzkräften, sich mit den jeweiligen örtlichen Gegebenheiten vertraut zu machen, Abläufe zu erproben und die Zusammenarbeit verschiedener Einsatzorganisationen zu trainieren. Ziel ist es, auf mögliche reale Einsatzsituationen vorbereitet zu sein und im Ernstfall auf eingeübte Abläufe zurückgreifen zu können.

Die Stadt unterstützte die Vorbereitung und Durchführung der Übung organisatorisch mit verschiedenen Bereichen. Dazu gehörten unter anderem die kommunikative Vorbereitung und Ankündigung der Großübung über die städtischen Kanäle, die Unterstützung des Ordnungsamtes und des Baubetriebshofs bei notwendigen Straßensperrungen sowie die Abstimmung mit dem Kulturamt, da die Übung zeitgleich mit dem Michelsmarkt stattfand. Das Amt für Bevölkerungsschutz übernahm dabei die Schnittstellenfunktion zwischen Polizei und Stadtverwaltung und koordinierte die erforderlichen Abstimmungen.

Das Übungsszenario am Standort Andernach begann mit einem simulierten Brand auf dem Parkplatz des Jobcenters. Die Feuerwehr rückte zunächst zur Brandbekämpfung an. Im weiteren Verlauf wurde eine weitere Einsatzlage im Gebäude simuliert. Eine Mitarbeiterin des Jobcenters informierte die Einsatzkräfte über die Situation.

Daraufhin wurde das Szenario entsprechend erweitert. Simuliert wurden unter anderem eine bewaffnete Person, eine Geiselsituation und verletzte Personen. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste waren mit unterschiedlichen Aufgaben in die Übung eingebunden und konnten ihre jeweiligen Maßnahmen sowie die Zusammenarbeit unter realitätsnahen Bedingungen erproben.

Auch Mitarbeitende des Jobcenters Landkreis Mayen-Koblenz unterstützten die Übung als Statistinnen und Statisten. Sie übernahmen unterschiedliche Rollen, beispielsweise als Geiseln, verletzte Personen oder Zeugen. Dadurch konnte für die Einsatzkräfte eine möglichst realitätsnahe Übungssituation geschaffen werden.

Die Großübung bot den beteiligten Einsatzorganisationen die Möglichkeit, ihre Abläufe, Kommunikation und Zusammenarbeit in einer komplexen Einsatzlage zu überprüfen und Erfahrungen für mögliche reale Einsatzsituationen zu sammeln.

 

  • Hr. Fachhinger (Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit), Hr. Greiner (Oberbürgermeister Andernach), Hr. Kretschmer (stellv. Geschäftsführung Jobcenter), Hr. Hoch  (Dienststellenleiter Polizei Andernach)